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Maulwurf & Spitzmaus

Maulwurf oder Spitzmaus gefunden: was jetzt zu tun ist

Maulwurf mit den typischen Grabschaufeln an den Vorderpfoten

Beide Arten haben einen extrem hohen Stoffwechsel und überleben nur wenige Stunden ohne Nahrung. Hier zählt jede Minute. Rufen Sie sofort an.

Braucht dieses Tier wirklich Hilfe?

[INHALT FEHLT: Merkmale für Hilfsbedürftigkeit bei Maulwurf und Spitzmaus. Die alte Seite enthält zu dieser Art keine Checkliste, nur Artbeschreibungen. Bitte vom Verein nachliefern.]

Bis dahin gilt: Ein Maulwurf oder eine Spitzmaus an der Erdoberfläche, die sich fangen lässt, ist fast immer in Not. Rufen Sie an.

Was Sie sofort tun sollten

  1. Sofort anrufen. Bei diesen Arten ist Zeit der entscheidende Faktor.
  2. Sichern: Auf Eigenschutz achten, Handschuhe oder ein dickes Tuch benutzen.
  3. Den Maulwurf in einer geschlossenen Box unterbringen. Er benötigt einen niedrigen Sauerstoffgehalt, ein zu langer Aufenthalt an der Oberfläche kann die roten Blutkörperchen zum Platzen bringen.
  4. Ruhig und dunkel abstellen, fern von Katzen, Hunden und Kindern.

Was Sie auf keinen Fall tun dürfen

Achtung

  • Nicht abwarten. Findet ein Maulwurf kein Futter, stirbt er nach etwa zehn Stunden.
  • Keine Selbstversorgung versuchen. Artgerechtes Futter ist für Finder praktisch nicht zu beschaffen.
  • Den Maulwurf niemals töten. Er gehört zu den geschützten Arten, eine Tötung kann hohe Strafen nach sich ziehen.

Häufige Fragen

Der Maulwurf
Maulwurf wird vorsichtig in der Hand gehalten

Der Maulwurf lebt im Verborgenen und ist eine geschützte Art. Er lockert das Erdreich auf und sorgt für dessen Belüftung. Er ist Fleisch- und Insektenfresser und gehört damit in dieselbe Kategorie wie Igel und Spitzmaus. Auf dem Speiseplan stehen Regenwürmer, Raupen, Schnecken, Engerlinge, andere Insektenlarven, Spinnen und Mäuse.

Sein Jagdrevier umfasst rund 3000 Quadratmeter. Er bewegt Erdmassen vom Zwanzigfachen seines Körpergewichts. Er sieht sehr schlecht, hört und riecht dafür hervorragend und hat einen ausgezeichneten Tastsinn.

Ein gesunder ausgewachsener Maulwurf ist etwa 13 cm groß und wiegt 88 bis 100 g. Er hält weder Winterschlaf noch Winterruhe, sondern legt sich einen Vorrat bis zu einem Meter tief im Erdreich an.

Die Spitzmaus

Spitzmäuse sehen Mäusen ähnlich, gehören aber nicht zu den Nagetieren, sondern zur Ordnung der Insektenfresser, wie Maulwurf und Igel. In Deutschland leben sechs Arten: Wald-, Feld-, Haus-, Wasser-, Sumpf- und Zwergspitzmaus.

Die häufig gefundene Gartenspitzmaus misst 53 bis 64 mm von Kopf bis Rumpf, der Schwanz 30 bis 37 mm, das Gewicht liegt bei 4 bis 7 g. Sie frisst täglich 55 Prozent ihres Körpergewichts an tierischer Nahrung.